Pulsierendes, flughafennahes Gewerbe
Das Land Bremen hat den Ausbau des Regionalflughafens Bremerhaven in den vergangenen Jahren mit rund 25 Millionen Euro zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt forciert. Die Position des Bremer Senators für Wirtschaft und Häfen: "Damit der Verkehrslandeplatz Bremerhaven seine optimale Wirkung für die Region entfalten kann, ist es erforderlich, ihn in offensive Wirtschaftsförderungskonzepte einzubeziehen. Des Weiteren sollte die Flugplatzbetriebsgesellschaft in die Lage versetzt werden, sich an der Schaffung und Vermarktung flugplatznaher Gewerbeflächen zu beteiligen."
Entsprechend stolz zeigt sich Flughafen-Geschäftsführer Bernd Sahr über bislang erfolgreiche Ansiedlungen flughafenorientierten Gewerbes, beispielsweise der OPTIMARE Sensorsysteme AG. Mit dieser langfristigen Ansiedlung wurde der Regionalflughafen Bremerhaven Homebase für die Polarflugzeuge des Alfred-Wegener-Institutes.
Weitere wichtige Garanten für eine positive Entwicklung sind Unternehmen wie die Ostfriesische Lufttransport GmbH, die Weser Bildmessflug GmbH & Co, die Luftwerft DS-AIR-Service GmbH, Silver Bird Business Charter bis hin zum Flughafenrestaurant "COCKPIT".
Neuester Partner ist Heli Transair GmbH, die am Standort Bremerhaven sukzessive neben einer Flugschule, die u.a. eine Ausbildung zum Verkehrspiloten anbietet, auch Wartungsarbeiten an Hubschraubern durchführt. Auch hier besteht eine Kooperation mit dem in Bremerhaven ansässigen Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung.
Entsprechend motiviert zeigt sich auch der Senator für Wirtschaft und Häfen für die weitere Unterstützung, den Regionalflughafen Bremerhaven "....auch weiterhin den technischen Entwicklungen im Luftverkehr anzupassen und bedarfsgerecht auszubauen..."
Nicht ohne Stolz betont Flughafen-Chef Bernd Sahr den Wandel der vergangenen Jahre: "Hatte der Flugplatz vor dem Ausbau insgesamt nur vier Beschäftigte, so hat sich heute die Anzahl der Mitarbeiter mit denen der nunmehr ansässigen Unternehmen auf über 60 erhöht. Darüber hinaus beträgt der gewerbliche Anteil am Verkehrsaufkommen gegenüber den Startzahlen 1987 von rund acht Prozent heute gesichert rund 40 Prozent."









